Auf Laufrosten durch die Burgruine
Wie Kommunen einfach und kostengünstig historische Stätten für Besucher erschließen können, zeigt das Beispiel der Burgruine Eppenstein.
Deren wechselvolle Geschichte lässt sich bis zum Jahr 1160 zurück verfolgen. Bis heute erhalten sind Teile der ausgedehnten Vorburg mit Pforte sowie zwei mächtige Kanonenrondelle. Die markante und weithin sichtbare Ruine ist daher ein beliebtes Ausflugsziel und ein wichtiger Tourismusfaktor in der nur 1300 Einwohner zählenden Gemeinde.
Um die steinige Anlage mit wenig Bauaufwand für die Öffentlichkeit begehbar zu machen, haben sich die Österreicher für eine verschraubte Stahlkonstruktion entschieden. Sie führt die historisch Interessierten auf einem festen Pfad durch die mittelalterlichen Mauerreste. Die Roste und Stufen dafür hat der deutsche Blechprofilhersteller Graepel geliefert. Für Trittsicherheit bei jeder Witterung sorgt die gewählte "Stabil"-Prägung mit oval-gezahntem Lochmuster. Bei einem freien Querschnitt von rund 50 Prozent kombiniert dieser Sicherheitsrost einen enormen Drainageeffekt mit sehr guter Rutschhemmung bei höchster Belastbarkeit. Durch Feuerverzinkung sind die Elemente dauerhaft wetterfest und praktisch wartungsfrei.
Dank der Systembauweise konnte das Projekt in kürzester Zeit abgeschlossen werden. Dabei wurden sogar die individuellen Begebenheiten berücksichtigt: So hat man beispielsweise die Blechprofilroste erst vor Ort angepasst, um den Platzverhältnissen optimal entsprechen zu können. Die Konstruktion kann somit beliebig erweitert werden. Ein wichtiger Aspekt, zumal die Ausgrabungsarbeiten in der Ruine immer wieder zu Entdeckungen führen, die den Besuchern zugänglich gemacht werden sollen. Weitere Informationen unter www.graepel.de im Internet.


















