Auszeichnung vom Bundesministerium: Zukunftsfähige Arbeitskultur bei Graepel

Jetzt ist es amtlich: Der Hersteller und Zulieferer von Blechformteilen Graepel aus Löningen ist vom Bund für sein vorbildliches Personalmanagement ausgezeichnet worden.

Das Unternehmen hat dafür den INQA-Prozess Kulturwandel des Ministeriums für Arbeit und Soziales erfolgreich absolviert. INQA steht für Initiative Neue Qualität der Arbeit: Der Bund unterstützt damit Betriebe und Kommunen, die ein fortschrittliches Arbeitsklima schaffen wollen. Veränderungen in der Arbeitswelt innen wie von außen sollen angemessen aufgenommen und berücksichtigt werden.

Jobs bei Graepel dürften nun begehrter denn je sein, wurde dem Arbeitgeber doch offiziell eine „Zukunftsfähige Arbeitskultur“ per gleichnamigem Prädikat attestiert. Björn Böhning, Staatssekretär im Ministerium in Berlin, zeichnete Graepel im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung aus. 

Arbeitswelt im Wandel

„Die Prämierung unterstreicht Graepels Bemühen, stets ein attraktiver Arbeitgeber zu sein“, hieß es von den Vorständen Carlo und Felix Graepel. Das gelte insbesondere in schwierigen Zeiten wie aktuell in der Covid-Pandemie, die von allen viel abverlange. 

Rund zwei Jahre beanspruchte der Prozess. Inhaltlich ging es um Maßnahmen in den Bereichen Führung, Vielfalt, Gesundheit sowie Kompetenz. Dafür hat sich eine Projektgruppe mit Beschäftigten aus allen Bereichen der deutschen Standorte gegründet. 

Auf jeder Ebene konnten Verbesserungen erarbeitet werden. Zum Beispiel können Beschäftige sich und ihre Kompetenzen jetzt besser einbringen, teilen und voneinander lernen. Auch bleibt nun das Know-how jener, die den Betrieb verlassen, erhalten. Unzählige weitere Fortschritte wurden erzielt - bis hin zum neu geschaffenen Beratungsangebot durch den Betriebsarzt, was einen überraschend großen Effekt ergab.

Maßnahmen gemeinsam erarbeitet

Die Projektverantwortliche Eva Pophanken zog eine positive Bilanz: „Die Wertschätzung und Kommunikation untereinander hat sich verbessert.“ Das Wirgefühl sei nun deutlich stärker. Indes, dieses war durchaus bereits vorhanden: Eine niedrige Fluktuation, überdurchschnittliche Ausbildungsquoten sowie die moderne Betriebsausstattung unterstreichen, dass das Familienunternehmen seine Belegschaft tatsächlich wertschätzt. 

Mittlerweile 800 Beschäftigte zählt Graepel als einer der großen Hersteller von Komponenten und Baugruppen aus kalt geformten Blechen. Beliefert werden viele namhafte Marken, sei es bei Automobilen, Lastkraftwagen, Landmaschinen, Bussen und Eisenbahnen, sowie im Maschinen- und Anlagenbau bis hin zum Baugewerbe. Gegründet 1889, zählt der Hersteller zu den erfahrensten seiner Art. Graepel ist heute sogar der einzige seines Bereichs, der Fertigungsstätten auf drei Kontinenten betreibt. Trotz großer Internationalität steht das Bekenntnis zum Standort Deutschland, wo man am Stammsitz in Löningen sowie in Seehausen in der Altmark die Hauptwerke der Graepel-Gruppe betreibt. Mehr dazu unter Graepel.de im Internet.

Bildunterschrift: Freuen sich über die Auszeichnung: Heiko Witzler, Ralf Sieverding und Eva Pophanken von der Friedrich Graepel AG (Foto: Graepel)

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